greetings from new york city

howdy guys

der flug von muenchen nach philadelphia verlief ganz passabel mit einem witzigen rundbart- florida (ich hab eher auf texas getippt) -typen als flugpartner: *lady you have to be rough to be in nyc alone -where do u stay? brooklyn? o my god !! u really have to be rough… wow **so dave, what do u think about obama? * obama? that s definitly not my choice!! and not my president!! …. in philadelphia 2 stunden verspaetung u dann mit einem winzigen flieger (nur 1 reihe mit 3 personen) im eiltempo nach nyc. der flug naechtens ueber philadelphia war sehr beeindruckend, der flieger ist ziemlich niedrig geflogen und man konnte die lichter im wasser sehr klar sehen. war schoen. nyc la guardia airport. mit bus zur 1.subway station, dort mit der 1. linie zur umsteige moeglichkeit zu meiner linie. aber leider waren scheint s auf der strecke bauarbeiten, so dass mein zug verspaetung hatte. als dann schliesslich so n typ sich selber ankotzend die treppe zu mir runtergestiegen ist, hab ich beschlossen, mir das letzte stueck ein taxi zu nehmen.. was an dem platz wohl eher eine fehlentscheidung war. also rauf auf die strasse, wo s ziemlich gedampft hat, keine leute waren, nur ratten. viertel stunde spaeter hielt ein freundlicher chinese an, (was ich so sehe gibts fast keine weissen taxifahrer- und im mueseum sind alle aufpasser schwarz- nein keine schluesse!) der arbeitszeiten von 17 bis 6 uhr morgens hat… well well. so, weiter gehts mit stichpunkten. das hier dauert irgendwie doch laenger als mir lieb ist und bald wirds hell und dann moecht ich den sonnenaufgang ueber der brookyn bridge sehen.. und wieder zig kilometer abmarschieren. marsch marsch. hostel sauber, aber laut. den 1. eindruck vom glasscherben-viertel revidiere ich. es ist nicht die beste gegend, weils nicht sauber und aufgeraeumt ist, aber mir tausend mal lieber als soho, manhatten oder greenwich, die szene viertel von new york. hier ist es dreckig, verlassen, industriegebiet, aber sehr kreativ. tagsueber sieht s ziemlich trostlos aus, aber am abend wundert man sich dann doch, wo die ganzen jungen, hippen leute herkommen u man sieht, dass die industriehallen zum groessten teils kuenstler lofts sind. die mieten hier sind erschwinglich u dadurch wohnen doch einige studenten, kuenstler, aussteiger in dieser gegend, was das ganze recht interessant macht. schattenseite ist, dass angeblich die beschaffungskriminalitaet hier relativ hoch ist. zum glueck habe ich (noch) keine erfahrungen damit gemacht, aber kann mir schon vorstellen, dass in den hallen, nicht nur kunst gemacht wird und man so manche strasse in den fruehen morgen stunden vielleicht meiden sollte. und man wundert sich schon auch ueber die vielen riesigen jeeps mit den verdunkelten scheiben, die hier durch die verlassenen strassen mit den muelltonnen fahren, und der ein oder ander cop dahinter. bad lietenant…welll welll wellllll. kleinstadt-idylle und reihenhaus-ordnung hab ich ja schliesslich daheim.

die leute sind hier im allgemeinen sehr zugaenglich u unverbindlich nett u freundlich. ein kleiner plausch geht eigentlich immer irgendwo irgendwie. sei es in der u-bahn oder im cafe- es ist immer zeit fuer ein hello how are you how do you do where are you from. schlimmstenfalls hoert man ein: wooooow that s awesome (bei dem tonfall stehen mir echt immer die haare auf dem ruecken zu berge). meistens ist es ganz witzig… * i watch bundesliga every weekend. i am a fan from werder bremen oder ** germany? my forth wife was from germany -i am from russia. so she went back to germany and i stayed… – so ein gewisses augenzwinkern beim reden und erzaehlen haben die meisten leute. so, ausserdem: -organic!  natural! organic! die new yorker sind auf dem oeko-trip – viele unterschiedliche nationen, aber weniger verrueckte styles als vielleicht erwartet oder erhofft, auch wenn sich die japaner hier muehe geben … liegt vielleicht an den vielen leuten, die man so sieht, da verlaeuft es sich dann doch ziemlich. die szene ist definitv eher ausserhalb. brooklyn williamsburg.  ohne flyer, mundpropaganda usw. stoesst man eher selten auf wirklich coole events, weil die meistens in irgendnem keller hinter irgendner verlassenen fassade in irgendnem abbruchhaus stattfinden. ist ein bisschen schade. aber ist ja bei uns nicht anders. also mainstream ist schon zu haben, oder es sind kostspielige kunstveranstaltungen. naja. und die knitting factory hat auch nur nen film gezeigt u nicht mir zu ehren john zorn bestellt. so keine ententroete vom meister. mal schaun, bin ja noch einige tage hier. werd schon noch was cooles an nachtvergnuegen finden.

- ubahn sehr guenstig mit nur 2 dollar und sehr schnell und bis jetzt auch doch sicher. werd ich auch dabei bleiben, weil mir die 1 taxifahrt dann doch zu teuer war

- alles furchtbar riesig, man vergisst dauernd, auch in den himmel zu starren, und wundert sich dann doch immer wieder, wie hoch die gebaeude sind und was es an fassaden noch so alles zu bestaunen gibt.

- meine obligatorische bootsfahrt hab ich auch schon hinter mir. i like it…!!! und umsonst war s auch noch. hab ja schliessslich fuer die moma schon 20 dollar geloehnt. pfff. das war ein reinfall. bin fast von dem rudel kunstverstaendigen, kunstinteressierten, ach so weltmaennischen, oh my god thats awesome, so great – ich muss kotzen zamgetreten worden. fuer die sonderausstellung *die nacht in van goghs kunst* bekam man einen zeitplan fuer n einlass und es standen mind. 50 leute an. dabei wurden dort nur die nachtbilder von van gogh ausgestellt. auf der etage, wo noch weitere bilder von ihm waren, hat sich kein schwein dafuer interessiert. people are rotton.– in jeder etage stand ein schild, bei wieviel personen die halle zusammenbricht. weiss nicht, ob das kunst war, obs realitaet war oder ob mein englisch noch grotten schlechter ist als ich eh schon meine.

egal. also mir gehts gut, erhole mich, verbringe viel zeit mit u-bahn-musikern zuhoeren, mit breakdance- kids zuschauen, in second hand laeden stoebern, mich auf endlosen kirta maerkten rumtreiben usw. urlaub eben. wahnsinn ist der geruch der gegrillten hot dogs an jeder strassen ecke, bei dem der  magen immer achterbahn faehrt. grillen ist hier offensichtlich genauso volkssport wie in moskau oder auf dem rest des planeten. so, nun weiter. immer weiter. take care. yours truly…………………………..

ps: hier hat man immer dreckigen rotz in der nase. nie vergessen, wenn mal wieder ein grossstädter sich über landeier lustig macht: es kommt von einem, dessen rotz immer schwarz ist.

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